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» Weihnachtsmarkt-Fahrt nach Aachen
» Auf der Suche nach einer bezahlbaren Wohnung
» Bienenschutz ist Selbsterhalt



Trotz Kälte nur schöne Erinnerungen

Einen Tag vor dem dritten Advent ging es mit der WoGe Ruhrgebiet wieder auf die Weihnachtsmarkt-Fahrt: Nach dem tollen Erfolg vom vergangenen Jahr ging es nochmals nach Xanten. Und auch diesmal war dies die richtige Wahl, denn der Xantener Markt ist überschaubar und vor allem gibt es hier kein zu enges Gedränge, so dass man problemlos bummeln kann. Dabei ist der Xantener Weihnachtsmarkt eine gelungene Mischung von kulinarischen Genüssen und vielen Ständen voller Kunsthandwerk, weihnachtlichen Mitbringsel und einem Bühnenprogramm, das keine Wünsche offenlässt. So vergingen die Stunden bis zur Abfahrt wie im Fluge. Viele Mieter kehrten zwischenzeitlich jedoch in Cafés ein, denn der zum Teil sehr kräftige Wind kühlte bei rund zwei Grad Celsius richtig aus. Da brauchte es die Wärme des Innenraums, um den nächsten Glühwein auf dem Markt richtig genießen zu können. So war auch diese Fahrt ein richtig gelungenes Erlebnis. Trotzdem wird die Fahrt wohl die vorerst letzte ihrer Art gewesen sein, denn viele Mieter, die in den vergangenen Jahren immer mitgefahren sind, fühlen sich wohl zu gebrechlich, um an solchen Veranstaltungen teilzunehmen. Deshalb verwies Woge-Geschäftsführer Volker Dittrich schon zur Eröffnung der Fahrt im Bus darauf, dass es erstmal keine weitere Mieterfahrt geben wird. Auch wenn dies von den Teilnehmern der Weihnachtsmarkt-Fahrt bedauert wurde, konnte man den Schritt der WoGe Ruhrgebiet durchaus nachvollziehen, denn Kosten und Aufwand bei der Organisation stehen in keinem Verhältnis zum eigentlichen Zweck – mehr Gemeinsamkeit unter den Mietern zu schaffen – solcher Mieterfahrten. Vor dem Hintergrund dieses Ziels betonte Volker Dittrich jedoch, dass die WoGe Ruhrgebiet Initiativen der Mieter unterstützen werde, um ein größeres Gemeinschaftsgefühl in den Wohnblocks und Wohnungen der WoGe Ruhrgebiet zu schaffen „Sprechen Sie uns an, wenn Ihnen ein Gedanke oder eine Idee zu einem Nachbarschaftsfest, einer gemeinsamen Mieteraktion oder ähnliches kommt. Wir helfen dann gerne, wenn wir können.“




WoGe Ruhrgebiet bekennt sich zur sozialen Verantwortung

Beim Blick in die Medien fällt seit geraumer Zeit auf, dass das Thema Wohnung und Mietpreise zunehmend auftaucht. Dabei sind zwei völlig gegensätzliche Tendenzen wahrnehmbar. In ländlichen Gegenden stehen Häuser, ja zum Teil ganze Dörfer leer, was vor allem den Osten der Bundesrepublik trifft. Jedoch auch in Niedersachsen oder dem Sauerland ist eine solche Entwicklung in abgemilderter Form feststellbar. In der Folge verschwinden Kindergärten, Schulen und Ärzte wobei der Lebensmittelladen oder die Dorfkneipe an der Ecke schon vor Jahren gegangen ist. In städtischen Gegenden und hier insbesondere in Großstädten wie Berlin, Hamburg oder auch München sind kaum Wohnungen zu bekommen. Und wenn doch, werden Quadratmeterpreise aufgerufen, die selbst mit einem Facharbeitergehalt oftmals unbezahlbar bleiben. Vor allem große Wohngesellschaften, die als Aktiengesellschaft agieren, sind hier in der allgemeinen Wahrnehmung in Verruf geraten. So wundert es nicht, dass sich in Berlin die Initiative „Deutsche Wohnen & Co. Enteignen“ gebildet hat. Das Ziel der Initiative ist es, private Vermieter zu enteignen, die mehr als 3.000 Wohnungen in Berlin haben. Diesem Ansinnen hat sich unlängst der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen entgegengestellt, der betont, dass im eigenen Wohnungsbestand der durchschnittliche Mietpreis bei 5,98 Euro pro Quadratmeter liegt. Und selbst die durchschnittliche Miete in Berlin läge bei 6,39 Euro pro Quadratmeter. Trotzdem bleibe die Tatsache, dass es überaus schwierig sei, eine Wohnung zu finden, denn seit 2009 sei die Bevölkerungszahl in der Hautstadt um rund 40.000 Bewohner pro Jahr gestiegen. Eine Zahl, die in keiner Weise mit der Zahl neu gebauter Mietwohnungen gleichziehe. Auch für Volker Dittrich, Geschäftsführer der WoGe Ruhrgebiet, ist klar „Enteignen bringt nichts“. Vielmehr komme es darauf an, dass alle Beteiligten an einem Strang ziehen, um die Misere am Wohnungsmarkt zu beseitigen: „Bei der Region, wo wir tätig sind, ist das Problem ja gar nicht so groß, doch auch hier gibt es an der ein oder anderen Stelle Tendenzen, die darauf hindeuten, dass bezahlbarer Wohnraum knapper wird.“ So könne die WoGe Ruhrgebiet den kürzlich vorgeschlagenen Ethikkodex der Wohnungswirtschaft unterschreiben. So sei auch die WoGe Ruhrgebiet die Anlaufstelle, die Mieterinnen und Mieter als Partner, Kunden und Auftraggeber versteht. Dabei wünsche man sich eine nachhaltige Politik mit Blick auf die langfristige Perspektive für die Branche und die Schaffung beziehungsweise Erhaltung unseres „Gutes Wohnen“. Als Gesellschaft erwachse daraus natürlich auch die Verpflichtung, dass man nachhaltig Wohnungen erstellen und betreiben will, um Einrichtungen im Sinne des Gemeinwohls zur Verfügung stellen zu können. Dies bedeute auch, Modernisierungen angemessen, sozial verantwortlich und umweltverträglich durchzuführen. Kein Mieter dürfe durch Modernisierungsmaßnahmen seine Wohnung verlieren. Dies fördere Quartiere, die ein Miteinander von Jung und Alt sowie ein möglichst langes, selbstbestimmtes Leben und Älterwerden in der angestammten Wohnung ermöglichen. Und was für Ältere gelte, sei für Menschen aller Herkunft, wirtschaftlichen Schichten und Lebensformen gültig, denn so fördere man sämtliche Formen des Zusammenlebens. Damit dies gelinge setze man Innovationskraft und wirtschaftliche Stärke ein, um Nebenkosten so gering wie möglich zu halten. Aus diesem Grunde sei die Wohnungswirtschaft auch Partner der Kommunen und beteiligen sich am Ausbau der sozialen Infrastruktur und der städtebaulichen Entwicklung. Nicht zuletzt lebe die Wohnungswirtschaft von ihren Mitarbeitern, weshalb die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fair und verantwortungsvoll behandelt werden.




Wo es summt, ist die Welt (noch) in Ordnung

Besonders jetzt im Frühjahr und dem beginnenden Sommer erhalten die Mitarbeiter der WoGe Ruhrgebiet immer mal wieder Anrufe von Mieterinnen und Mietern, die sich darüber beklagen, dass ein Wespen- oder Wildbienennest in scheinbar unmittelbarer Nähe zum Balkon oder der Wohnung sein müsse. Das Frühstück oder der nachmittägliche Kuchengenuss sei wegen der lästigen Insekten nur schwer möglich. Man möge doch bitte dafür sorgen, dass das Nest entfernt werde. Dazu ist zu sagen, dass die rechtliche Situation überaus eingeschränkt ist, denn der Bienen-, Wespen- und Hornissenschutz ist weitreichend, so dass es auch für die WoGe Ruhrgebiet kaum beziehungsweise nicht möglich ist, solche Nester zu beseitigen oder sonst wie unbrauchbar zu machen. Doch nicht nur die rechtliche Situation schränkt die Handlungsmöglichkeiten ein. Auch das Bewusstsein, dass Bienen- und Insektenschutz in unserer Umwelt zunehmend an Bedeutung gewinnen, hält die WoGe Mitarbeiter davon ab, solche Schritte in Erwägung zu ziehen. Denn die Insekten und besonders auch die Biene hat alle Chancen, auf die Liste der aussterbenden Tierarten zu kommen. So weit ist es bei der Biene (zum Glück noch) nicht, doch die Biene muss inzwischen wohl zu den Tierarten gezählt werden, die gefährdet sind. Wie bitte? Was? Ja, dies ist sicher, denn in den Jahren von 1990 bis 2014 hat sich weltweit die Zahl aller Fluginsekten um etwa 76 Prozent verringert. Und dazu zählt auch die Biene. Nun mag mancher meinen, dass dies doch eine gute Entwicklung sei, denn auf Mücken, Stechfliegen und ähnliche Brummer könne man doch prächtig verzichten. Und auch Bienen könnten schließlich stechen. Doch das, was uns manchmal stört, ist ja nicht alles, denn die Insekten haben eine wichtige Aufgabe auf unserem Planeten. Dies wird insbesondere bei der Biene deutlich, denn der gelb-schwarzen „Hautflügler“ ist nach Rind und Schwein das drittwichtigste Nutztier in Deutschland. Dabei geht es noch nicht mal um den Honig, sondern um die Bestäubungsleistung der Bienen. Von 100 Pflanzenarten, die zur Ernährung notwendig sind, werden immerhin 71 von Bienen bestäubt. Ein Faktor, der nicht unterschätzt werden darf, denn weltweit rechnen Experten mit rund 270 Milliarden Euro, wenn man die Bestäubungsleistung der Bienen in Geld umrechnet. „Dann machen wir das einfach von Hand“, mag nun mancher sagen, doch Landwirte, die zum Beispiel Erdbeeren anbauen, wissen das dies nicht wirklich gut geht. Verzichtet man auf die Biene, und bestäubt „künstlich“, reduziert sich die Menge an Erdbeeren um rund 60 Prozent. Zudem sind die von Bienen bestäubten Früchte größer, haben weniger Missbildungen und erreichen eine höhere Handelsklasse. So ist Bienenschutz nicht nur ökologisch wichtig, sondern hat auch ökonomisch eine extrem wichtige Bedeutung.



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