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» Dämmung an der Ziegelhorststraße
» Komplettumbau bis Frühjahr 2021
» Nachteile für Kabelkunden



Dämmung an der Ziegelhorststraße

Der Anspruch an „Gutes Wohnen“ steigt, wie die Wohnungsgesellschaft Ruhrgebiet bei vielen Gelegenheiten erfahren konnte. Ein Anliegen, dass von der WoGe gerne erfüllt wird und wurde, ?weshalb in den vergangenen Jahren immer wieder Mittel in die Häuser und Wohnungen investiert wurden, um die Wohnqualität zu steigern. Jüngstes Beispiel dafür sind die Häuser an der Ziegelhorststraße im Duisburger Stadtteil Röttgersbach. An der Vorderfront der Häuser mit den Hausnummer 88 und 90 erstrahlen die ehemals grau-braunen Fassaden nun in schmucker Farbe, wobei die Eingangsbereiche mit einem frischen Frühlingsgrün – der WoGe Farbe – Akzente setzen. Doch hier wurde nicht einfach nur Farbe aufgetragen. Vielmehr wurde die gesamte Fassade mit Mineralwollplatten komplett gedämmt. Die Dachwärmedämmung wurde ergänzt, eine neue Haustüre eingebaut, die Kellerdecke gedämmt, die letzten „alten“ Fenster erneuert und die Heizungsanlage durch einen hydraulischen Abgleich optimiert. Nach Abschluss der Sanierung haben die Häuser die Eigenschaften eines KfW Energieeffizienzhauses 100. Dieser Wert entspricht den Vorgaben der Energieeinsparverordnung, die heute an ein Neubauhaus gestellt werden“, betont WoGe-Geschäftsführer Volker Dittrich. Schon jetzt hätten die beteiligten Handwerker davon berichtet, dass Mieter an heißen Tagen erzählt hätten, dass es weniger warm in den Wohnungen sei als vor der Sanierung. Die Investition wird mit Mitteln der Kreditanstalt für Wiederaufbau finanziert und von einem Energieberater, Herrn Dr. Albert, der von der KfW zertifiziert ist, begleitet. Nachdem die Fertigstellung der Häuser mit den Nummern 88 und 90 fast vollendet ist, sind die Bauleute bei den Nummer 84 und 86 noch voll beschäftigt. Die Fertigstellung ist – wenn das Wetter es zulässt - noch bis zum Jahresende vorgesehen. Ab März 2021 geht es dann mit den Häusern 82/80 und 78/76 auf der Ziegelhorststraße weiter.




Komplettumbau bis Frühjahr 2021

Wer in den vergangenen sechs Monaten an der Ecke Sibyllen-, Julius-Birck-Straße vorbeiging, konnte erleben, dass im Hausinnern wohl eine Großbaustelle ist. Das Duisburger Haus der ?Wohnungsgesellschaft Ruhrgebiet stammt noch aus der Gründerzeit der Gesellschaft, besticht aber mit einer Bauqualität, die grundsolide ist. Nur der Ausstattungsstandard war inzwischen nicht mehr zeitgemäß, so dass sich die Verantwortlichen zu einer kompletten Neuausstattung beim Innenausbau entschlossen. Nachdem die Planungen schon im vorletzten Jahr begonnen hatten, ging es ab März 2020 mit den eigentlichen Baumaßnahmen los. Dazu mussten zunächst alle alten Strom-, Wasser- und Heizungsrohrinstallationen entfernt werden. Zum Teil wurden auch alte Wände versetzt, um den Anspruch an großzügigem und zeitgemäßem Wohnen erfüllen zu können. Im Anschluss begann das Team von der WohnBau Ruhrgebiet mit der Installation der neuen Kabel und Rohre. Besonders die Heizungsanlage kann dabei in Zukunft mit einer Besonderheit aufwarten, denn hier gibt es ein Lüftungssystem, das nicht nur die Abwärme aus der Abluft wieder nutzbar macht, sondern auch zu den modernsten Systemen auf diesem Gebiet zählt. Zudem kann dieses System nicht nur heizen, sondern sorgt bei sommerlicher Hitze auch für entsprechende Kühlung. Insgesamt investiert die Wohnungsgesellschaft rund 850.000 Euro in das Gebäude aus den Anfängen der Gesellschaft.?„Wir wollen zeigen, was möglich ist“, beschreibt WoGe Ruhrgebiet-Geschäftsführer Volker Dittrich und zeigt sich erfreut darüber, dass dies eine Modernisierung wird, die auch weiterhin für die Mieter bezahlbar bleibt: „Trotz der Superausstattung werden wir die Wohnungen an der Sibyllenstraße für rund 5,70 Euro pro Quadratmeter anbieten können.“ Möglich macht dies auch die Förderung durch Bund und Land, wobei auch in Zukunft kein Wohnberechtigungsschein erforderlich sein wird, um eine der Wohnungen in Marxloh beziehen zu können. Abschließen will man den Umbau im Frühjahr 2021.




Nachteile für Kabelkunden

Erbost zeigt sich seit geraumer Zeit der Geschäftsführer der Wohnungsgesellschaft Ruhrgebiet Volker Dittrich, wenn er auf eventuelle Änderungen beim Kabelanschluss angesprochen wird. Konkret geht es dabei um die geplante Novelle des Telekommunikationsgesetzes (TKG). Das Bundeswirtschaftsministerium möchte die Umlagefähigkeit des Kabelanschlusses aufheben. Dies beträfe ganz konkret Mieter in Mietshäusern. Bislang ist es meist so, dass Wohnungsgesellschaften und Wohnungsgenossenschaften bei einem Kabelnetzbetreiber einen Anschluss „kaufen“. Die dadurch entstehenden Kosten werden auf die einzelnen Mietwohnungen umgelegt und über die Nebenkosten abgerechnet. Bei der Wohnungsgesellschaft Ruhrgebiet bedeutet dies Kosten in Höhe von 6,50 Euro pro Monat. Dafür bekommen die Mieter das Angebot des Kabelnetzbetreibers, das meist alle deutschen Fernsehprogramme und zahlreiche Rundfunkprogramme umfasst. Ein Internetanschluss ist dabei jedoch nicht enthalten. Sollte die Umlagefähigkeit des Kabelanschlusses im neuen Telekommunikationsgesetz abgeschafft werden, müssten die Mieter für die gleiche Leistung in Zukunft mindestens 18 Euro bezahlen. „Wir haben lange und intensiv für diesen Kostenvorteil für unsere Mieter gekämpft“, bekräftigt Volker Dittrich und fügt an: „warum sollen unsere Mieter für die gleiche Leistung auf einmal so viel mehr bezahlen, nur weil es der Telekom besser in den Kram passt?“ Dass der Gesetzgeber dieses „Nebenkostenprivileg“ kippen wolle, werde damit begründet, dass die Wahlfreiheit ausgeschlossen werde. Das wäre „nicht nur einen Nachteil für Verbraucher, sondern auch für den Wettbewerb“, heißt es in dem noch nicht endgültig abgestimmten Referentenentwurf des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWI) sowie des Bundesministeriums für Verkehr und Infrastruktur (BMVI). „Für mich ist das absoluter Quatsch, denn auch unsere Mieter, die ein größeres Angebot wollen, können dies ja dazu buchen“ (Abgerechnet würde dann mit dem Kabelnetzbetreiber direkt), ärgert sich Volker Dittrich und erläutert: „Das Gegenteil ist zutreffend, denn warum soll der Mieter, der mit dem bisherigen Angebot zufrieden ist, bei gleichem Angebot plötzlich mindestens 11,50 Euro mehr bezahlen. Das ist zutiefst unsozial!“

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