Aktuelles

» Mieterfahrt führt im Mai nach Zons am Rhein
» Spielen für den guten Zweck
» Beim Lichterlauf war die WoGe Ruhrgebiet wieder dabei

Türme, Tore, Festungsanlagen

Nachdem es in diesem Jahr eine Mieterfahrt nach Kevelaer gegeben hat, stand Mieterfahrt-Organisatorin Katrin Dittrich vor der Aufgabe für das kommende Jahr eine neue Fahrt zu organisieren. Doch wohin, denn zu weit darf es wegen der Kosten nicht sein und viele Ausflugsorte in der näheren Region waren ja auch schon mal Ziel früherer Fahrten gewesen.
Zudem ist es nicht unerheblich, dass viele der Teilnehmer aus den vergangenen Jahren älter geworden sind. „Da muss man schauen, dass man Ziele findet, die Abwechslung bringen, doch körperlich nicht so belastend sind“, bemerkt die Organisatorin, die nach einigem Überlegen nun den Ort gefunden hat. „Es geht nach Zons am Rhein. Ein Örtchen, das man in dieser Überschaubarkeit wohl sonst nur in Hessen oder Bayern erwarten würde“, lacht Katrin Dittrich und fügt an: „Das Ganze erinnert doch sehr ans Mittelalter.“
Dabei ist Zons am Rhein heute ein Stadtteil von Dormagen und als Gesamtortsteil etwas kleiner als Walsum. Der alte Stadtkern ist jedoch sehr überschaubar und bei einer Wanderung lassen sich die Stadtmauern in gut einer Stunde umrunden. Wer sich darauf einlässt, wird mit Blicken auf den Rhein und den vielen Weiden und Feldern mit ihrem Bestand an alten Weiden belohnt. Geht man dann durch eines der drei Toren in den Stadtkern erschließt sich ein Blick, den auch Besucher im 15. Jahrhundert so wahrgenommen haben dürften, denn dann war der Bau der Wehranlage fertig. Aufgabe dieser Festungsmauern war die Umschließung der Stadt, wobei die eigentliche Zollstation die Burg Friedestrom nochmals mit einem Wassergraben gesichert war, der heute jedoch ausgetrocknet ist. Heutzutage besticht Zons am Rhein mit vielen kleinen Geschäften und zahlreichen Cafés und kleinen Restaurants, die die jährlich etwa 700.000 Besucher mit Speis und Trank versorgen.
„Und auch wir werden hier an einer Stelle einkehren“, bemerkt Katrin Dittrich, die vom Ort überaus begeistert ist, denn Zons am Rhein ist eine der wenigen derart erhaltenen mittelalterlichen Städte in unserer Gegend. Manche bezeichnen den Ort dabei sogar als das Rothenburg des Rheinlands. Und wie bei den Mieterfahrten der WoGe Ruhrgebiet wird es auch eine zweite Station auf dieser Tagesreise geben. Und auch hier spielt Geschichte eine Rolle, die jedoch noch nicht abgeschlossen ist, sondern immer noch andauert: Es geht nach Garzweiler oder einem der anderen Abbaugebiete, wo Braunkohle gefördert wird. Der Bus fährt uns zu einem der zahlreichen Aussichtspunkte, von wo man den Abbauprozess erleben kann. „Das ist schon ziemlich einmalig, denn solche Einblicke gibt es nicht so leicht zu sehen“, meint Katrin Dittrich und fügt an: „Das darf man im Grunde nicht verpassen!“ Die konkreten Planungen zu diesem zweiten Teil der Mieterfahrt werden kurz vor der Fahrt extra bekannt gegeben.

Wer dies denn nun nicht verpassen möchte, sollte sich schnell zur Mieterfahrt am 15. Mai 2019 anmelden, denn auch diesmal gilt: „Wer sich schnell anmeldet, kann auch teilnehmen!“ Die genauen Daten zu Abfahrt und Ankunft werden im Einzelnen noch bekannt gegeben. Anmeldungen bei der WoGe-Geschäftsstelle unter 02064 1630-222 oder per Mail unter . Die Fahrt kostet 20 Euro.




Spielen für den guten Zweck

Duisburg ist eine Stadt mit manchen sozialen Problemen, weshalb sich auch die Duisburger Wohnungsgenossenschaften, zu denen auch die WoGe Ruhrgebiet zählt, daran beteiligen, Missstände zu beseitigen beziehungsweise zu lindern. Dabei verfolgt der Verbund, dass man diese Aktionen nicht im „stillen Kämmerlein“ organisiert, sondern mit öffentlichen Auftritten sichtbar macht. Eine dieser Aktionen ist dabei das jährliche „Tipp-Kick-Turnier“. Hauptbestandteil des Wettbewerbs ist das „Promi-Turnier“ an dem in diesem Jahr der MSV- Vorstandsvorsitzenden Ingo Wald, die SPD-Bundestagsabgeordnete Bärbel Bas, die Duisburger Stadtdirektorin Dr. Dörte Diemert und der ehemalige Olympiasieger im Gewichtheben Rolf Milser teilnahmen. Ziel ist es dabei den Sieg, wie auch anders, zu erringen. Doch damit ist in diesem Fall mehr verbunden, denn jeder der prominenten Teilnehmer hat im Vorfeld eine soziale Organisation benannt, an die die Duisburger Wohnungsgesellschaften dann spenden. Die Gesamtsumme, die zu verteilen war, betrug 7.000 Euro.
Die besten Nerven und wohl auch das beste Ballgefühl für den kleinen eckigen Ball hatte Rolf Milser, der für das Kinder- und Jugendhospiz St. Raphael angetreten war. 2.000 Euro gingen dorthin. Platz zwei ging an Ingo Wald, der für die Zebrakids 1.800 Euro erdribbelte. Gänseblümchen-NRW konnte sich über 1.700 Euro freuen. Dafür hatte Dörte Diemert gesorgt. Bärbel Bas musste sich mit dem vierten Platz begnügen, was aber 1.500 Euro für die Duisburger Tafel bedeutete. „Dass dies so spannend sein kann, hätte ich gar nicht gedacht“, kommentierte Dörte Diemert das Turnier: „Das hat richtig Spaß gemacht!“




„Genossenschaftliches Laufen“

Bereits zum zweiten Mal unterstützten in diesem Jahr die Wohnungsgenossenschaften den Duisburger Lichterlauf, der dazu dient, die Beleuchtung der Laufstrecke rund um die Regattabahn im Duisburger Sportpark zu finanzieren. Konkret geht es dabei um die Stromkosten, denn die Stadtwerke hatten bei Errichtung der 180 Lampen im Zuge der Strecke betont, dass man die Lampen zwar aufstellen könne, die Stromkosten jedoch nicht tragen könne. Der bekannte Duisburger Läufer Jörg Bunert initiierte daraufhin ein Event, das in diesem Jahr zum 16. Mal an den Start ging. Alljährlich kommen rund 2.000 Läufer zusammen, die mit ihrer Startgebühr dafür sorgen, dass ein Teil der benötigten 20.000 Euro pro Jahr zusammenkommen. Den Rest übernehmen zahlreiche Sponsoren und Spender.
Und einer davon sind die Duisburger Wohnungsgenossenschaften, die in diesem Jahr unter anderem als Namensgeber des Hauptlaufs auftraten. Doch warum nur für die Finanzierung sorgen, meinten die verantwortlichen Genossenschaftler und boten Mitarbeitern und auch Mietern die Teilnahme am Lichterlauf an. Und das ließen sich die nicht zweimal sagen und waren auch in diesem Jahr wieder mit dabei. Am Samstag, 22. September, wurde die Laufstrecke um die Regattabahn wieder zum Treffpunkt aller Läufer, unter ihnen zahlreiche Wohnungsgenossenschaftler.
Insgesamt 55 Läuferinnen und Läufer gingen für die Wohnungsgenossenschaften in schicken T-Shirts auf die 5 und 10 Kilometer langen Strecken. Beim AOK-Firmenlauf war das Team in der blau-orangen Kluft weitaus das größte, bei der gesamten Veranstaltung lag es knapp hinter dem ASV Duisburg. Eine Teilnehmerin aus den Reihen der Wohnungsgenossenschaften schaffte es dabei sogar aufs Siegertreppchen. Luca Rothe gewann die Wertung der weiblichen Jugend U 18.




Sicherheit ist unverzichtbar

In einem Verfahren vor dem Amtsgericht Hamborn hat das Gericht klargemacht, dass der Mieter kein Recht zur ausschließlich eigenen Funktionsprüfung der Rauchwarnmelder (RWM) hat und dass er die Kosten für einen dritten Termin zur Prüfung der RWM zu tragen hat.
Das Gericht führte aus, da der Vermieter – in diesem Fall die WoGe Ruhrgebiet – die Verkehrssicherungspflicht hat, der Mieter eine einheitliches Vorgehen zur Sicherstellung der Funktionsbereitschaft dulden muss. Würde der Vermieter die Verkehrssicherungspflicht, in diesem Fall die Durchführung und Dokumentation der Prüfung der RWM, auf den Mieter übertragen, müsste Vermieter in einem Schadensfall darlegen, wie die Übertragung der Pflicht rechtstechnisch bewerkstelligt worden ist, dass der Mieter die Pflicht auch aktiv übernommen hat und dass der Vermieter sich der Einhaltung der übernommenen Pflichten vergewissert hat. Das Gericht stellte fest, dass bei dem Wohnungsbestand der WoGe Ruhrgebiet – und die WoGe Ruhrgebiet ist eine kleine genossenschaftlich organisierte Wohnungsgesellschaft mit ca. 1.000 Vermietungseinheiten – die WoGe mit vertretbarem Aufwand kaum kontrollieren kann, ob alle Mieter in ihrer Wohnung die RWM vorschriftsmäßig warten oder warten lassen und die Funktionsprüfungen durchführen.
Da jeder RWM nicht nur die Sicherheit des Mieters gewährleisten soll, in dessen Wohnung er sich befindet, sondern die Schutzfunktion allen Bewohnern des Hauses zu Gute kommen soll, ist es dem Vermieter nicht zuzumuten, darauf zu vertrauen, dass jeder Mieter die Verkehrssicherungspflicht erfüllt. Der vernünftige Vermieter von Wohnraum wird deshalb diese Arbeiten durch eigene Angestellte durchführen lassen oder fremd vergeben. Die fehlende fristgerechte Wartung kann den uneingeschränkten Versicherungsschutz im Rahmen der Gebäudeversicherung gefährden. Ein voller Versicherungsschutz setzt die Einhaltung der gesetzlichen und behördlichen Vorschriften über Einbau und Wartung von RWM voraus.
Ein Wegfall der Duldungspflicht aus Härtegründen scheidet aus. Die bloße Durchführung einer Wartung / Funktionsprüfung stellt keine unzumutbare Härte für den Mieter dar. Der Eingriff in die Interessen des Mieters, der lediglich für eine kurze Zeit den Zutritt zur Wohnung zu gewähren hat, ist gering. Dagegen steht das gewichtige Interesse des Vermieters an der Einhaltung der gesetzlichen und behördlichen Vorschriften über den Einbau und die Wartung von RWM, d.h. an die Erfüllung der ihn obliegenden Verkehrssicherungspflichten, der Gewährung der Sicherheit aller Mieter und den Erhalt des vollständigen Gebäudeversicherungsschutzes.
Im vorliegenden Fall hat der Mieter die Terminankündigung, die am schwarzen Brett im Treppenhaus eines Vierfamilienhauses veröffentlicht wurde, zwei Mal nicht eingehalten. Er besorgte keine Vertretung und nahm auch keinen Kontakt zur Absprache eines anderen Termins mit der Verwaltung auf. Somit war der Beauftragte zweimal umsonst – aber leider nicht kostenlos – vor Ort um die Prüfung der RWM durchzuführen. Erst zum dritten Termin ermöglichte der Mieter dem Beauftragten den Zutritt zur Wohnung. Speziell hierzu führte das Gericht aus, dass wenn ein Mieter der Wartungsfirma, bzw. dem mit der Wartung Beauftragten zweimal unentschuldigt keinen Zutritt zur Wohnung gewährt hat, der Mieter die entstandenen Kosten für die dritte Anfahrt – in diesem Fall 50,00 € - zu übernehmen hat.
Dieses Urteil zeigt, dass die WoGe Ruhrgebiet die Montage und Wartung der RWM im Sinne des Gerichts als – wie das Gericht im Urteil ausgeführt hat, vernünftiger Vermieter – umgesetzt hat.
Zum Schluss dann noch der Appell an die Mieter für die nächste Runde der Prüfung der RWM: Bitte seinen Sie zur angekündigten Prüfung vor Ort, beauftragen Sie einen Vertreter, der uns den Zugang zur Wohnung ermöglicht, oder sprechen uns an um ggf. einen Alternativtermin abzusprechen. Dies gilt auch bei Terminen zur Erneuerung der Heizkostenverteiler oder anderen durchzuführenden Wartungen – vielen Dank.



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