Historie


Die jetzige Wohnungsgesellschaft Ruhrgebiet wurde am 15. Januar 1930 unter dem Namen „Gemeinnützige Wohnungsfürsorge Ruhrkohlenbezirk GmbH“ (GWFR) gegründet. Sie ging aus einem Zusammenschluss von fünf Mieterwohnfürsorge-Vereinen aus Hamborn, Mülheim, Duisburg, Herten und Gladbeck hervor. Diese genossenschaftlichen Vereine waren ihrerseits aus der „Gemeinnützigen Wohnungsfürsorge des Reichsbundes Deutscher Mieter e.V.G.m.b.H.“ entstanden. Diese Berliner Gesellschaft hatten an den fünf besagten Orten Wohnraum geschaffen und sich dann aus dem Ruhrkohlenbezirk zurückgezogen.

Die Gesellschafter der GWFR waren die jeweiligen Mietervereine. Die Gemeinnützigkeit der neuen GmbH wurde 1932 zuerkannt, rückwirkend zum Zeitpunkt 19. Januar 1931 bis zum Jahr 1989, wo das Gemeinnützigkeitsgesetz wegfiel.

Der spätere Versuch, dem Unternehmen die Rechtsform einer Genossenschaft zu geben, blieb erfolglos. Doch behielt die GmbH natürlich weiterhin den genossenschaftlichen Charakter, der sich in allen Bereichen des Handelns wiederspiegelt.

Die ursprüngliche GWFR begann mit einem Bestand von rund 300 Mieteinheiten und entwickelte sich im Laufe der mehr als 80 Jahre auf etwa 1000. Mit der Euro-Umstellung 2001 und der damit verbundenen Umschreibung des Gesellschaftsvertrags bekam die GmbH auch einen neuen Namen: „Wohnungsgesellschaft Ruhrgebiet“.

Die heutige Gesellschaft hat seit 2008 ihren Sitz an der Thyssenstraße 118 in Dinslaken. Zuvor gab es drei Geschäftsstellen in Alt-Hamborn. Von 1930 bis 1937 an der Emscherstraße 175, dann bis 1970 an der Emscherstraße 183, und bis zum Umzug nach Dinslaken an der Maxstraße 3, wo heute noch der Seniorentreff der WoGe Ruhrgebiet beheimatet ist.

Insgesamt fünf Geschäftsführer sorgten bislang für die Weiterentwicklung der GWFR bzw. der WoGe Ruhrgebiet:

- Bruno Maaß (1930 - 1953)
- Rudolf Meitza (1953 – 1954 kommissarisch)
- Hermann Oesterwind (1954 - 1976)
- Frank Gehrke (1976 - 2007)
- Volker Dittrich (seit 2006)